Das erste Mal alleine in ein fernes Land reisen, um dort die englische Sprache zu lernen – was kann es cooleres geben? Doch schon bald nach meiner Ankunft in Anchorage - Alaska habe ich gespürt: Es wird in diesem Sommerpraktikum mehr auf mich zukommen, als ich gedacht hatte. Anfängliche EindrückeNach einer zweiwöchigen Schulung in Glennallen ging es dann so richtig los. Mit einem kleinen Flugzeug, mit nur sechs Sitzplätzen, flog ich mit meinem Team in den Westen von Alaska, um dort in einem Camp als Leiter tätig zu sein, sowie in drei Dörfern Kinder-Bibelstunden zu halten und Teenagerarbeit zu machen. Insgesamt war ich acht Wochen in einem vierköpfigen Team unterwegs. In dieser Zeit habe ich viel gesehen und erlebt. Ich habe gesehen, wie Kinder in sehr schwierigen Verhältnissen aufwachsen, und wie wenig Interesse manche Eltern an ihren Kindern haben. Bleibende Liebe für AlaskaDas Praktikum im nördlichsten US-Bundesstaat hatte als Abenteuer begonnen. Es endete damit, dass sich meine Sichtweise über mein Heimatland und meine Kultur verändert hat. Und es endete mit einer grossen Liebe für das Land Alaska und seine Menschen. Ich möchte eines Tages wieder dorthin gehen und die Liebe Gottes den Kindern und Teenagern in diesem Land bringen. Alaska ist ein Land, das von Hoffnungslosigkeit geprägt ist und die Gute Nachricht besonders braucht. Es ist zwar ein Bundesstaat der USA – aber dennoch eine ganz andere Kultur. Zur Person Astrid Imholz studierte von 2006 - 2009 Gemeindepädagogik am Theologischen Seminar St. Chrischona. . In diesem Studiengang wird den Studenten die Möglichkeit gegeben, in der Sommerpause ein Praktikum zu absolvieren. |